Die Grundschule ist die erste gemeinsame Schulform. In diesen vier Jahren sollen sich die Kinder die Grundkenntnisse im Lesen, Schreiben und Rechnen aneignen. Außerdem sollen in der Grundschule die Wahrnehmungsmöglichkeiten und die Ausdrucksmöglichkeiten des Kindes geschult werden. In Deutschland ist jedes Kind schulpflichtig, wenn es das sechste Lebensjahr erreicht hat. Der Unterricht umfasst die Fächer Deutsch, Heimat- und Sachkunde, Sport, Kunst, Mathematik und Musik. Für den Übertritt in das Gymnasium benötigt das Kind im Übertrittszeugnis am Ende der dritten Klasse einen Notendurchschnitt von 2, 33, während in Deutsch und Mathe 2, 0 nötig sind. Ist dieser Durchschnitt nicht erreicht, bleiben als Alternative Realschule (bis 2, 66) und Hauptschule. Wurde der Durchschnitt knapp verfehlt, kann das Kind unter besonderen Umständen und nach Absprache mit Eltern und Lehrern am Probeunterricht teilnehmen und wird dann vielleicht doch für Gymnasium bzw. Realschule zugelassen.