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Montessori Schule

Der Erziehungsgedanke einer Montessorischule basiert auf der Theorie der italienischen Ärztin und Pädagogin Maria Montessori, die die Person des Kindes in den Mittelpunkt stellte. Sie, und andere Pädagogen ihrer Zeit, sahen die Entwicklung und Übung der Sinne als Vorstufe für das Lernen. Kernstück des Unterrichts, ist die Freiarbeit, in der die Kinder selbst entscheiden könne, womit sie sich beschäftigen. Um dabei nicht Gefahr zu laufen, die Zeit sinnlos zu vergeuden, werden die Kinder auch bei der Freiarbeit von Lehrern "überwacht", die Grenzen setzen und motivieren. Abgesehen von der Freiarbeit gibt es auch den "gebundenen Unterricht", mit den Fächern Sport, Werken, Englisch, Musik, Religion und der Umgang mit Computern, ab der 3. Klasse. Obwohl es an der Montessorischule keine Benotung gibt, wird den Kindern am Ende der 4. Klasse ein Übertrittszeugnis mit Noten ausgestellt, damit es keine Probleme mit dem Übertritt in eine Regelschule (Gymnasium, Realschule, Hauptschule) gibt.