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Die Waldorfschule

Die Walddorfschule ist eine Schule mit besonderem System und in Deutschland recht verbreitet. Die Erziehung basiert auf Erziehungspädagogik Rudolf Steiners, einem österreichischen Philosoph, Naturwissenschaftler und Pädagogen, der Anfang des 20. Jahrhunderts lebte. Die Waldorfschule ist trotz anderer Methoden als "Ersatzschule" voll anerkannt. Lehrbücher werden erst ab der 8. Klasse genutzt, und es wird großes Gewicht auf künstlerisch – kreative Fächer wie dramatisches Gestalten, Werken, Malerei oder Gartenbau gelegt. Auch Fremdsprachen spielen eine große Rolle. "Sitzenbleiben" gibt es nicht, um die soziale Struktur der Klasse nicht zu stören. Erst in der Oberstufe werden Noten vergeben. In der 12. Klasse machen die Schüler den "Walddorfabschluss" der als gleichwertig mit einem staatlichen Schulabschluss gilt.